Tradition schlägt Technik: Wie Österreich feiert
Shownotes
[00:00] Einstieg & Vorstellung von Roland
[01:26] Wie Roland zur DJ-Allianz kam
[03:33] „Der Jänner ist der Januar“ – erste Sprachbarrieren
[05:11] Ellbogenmentalität und Gratis-Gigs: Herausforderungen im DJ-Alltag
[08:01] Aufbau der DJ-Allianz Österreich
[10:39] Erste Crossfades & Community-Wachstum
[14:42] Warum es nicht um Gagen, sondern um Austausch geht
[17:05] Kulturelle Unterschiede in der Wertschätzung von DJs
[20:42] Gesellschaftliche Erwartungen vs. DJ-Realität
[28:59] Der Technik-Schock: Warum Licht in Österreich (fast) niemand will
[36:06] „Das Auge feiert mit?“ – nicht in Österreich!
[42:53] Heurigenbank statt DJ-Tisch – was Locations wirklich bieten
[47:49] Tradition, Gewohnheit und der VW Golf
[51:49] Gegenseitiges Lernen zwischen Österreich & Deutschland
[52:18] Verabschiedung & Terminhinweise
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00:00:00: Und damit herzlich willkommen zurück zu einer neuen Folge des DJ Allianz Hot Queue Podcast und ich sitze heute zusammen mit dem Roland Kärschbaum und ich möchte euch gleich folgenden Umstand hinweisen, dass selbst ich auch versuchen werde, ihm bestmöglich zu folgen.
00:00:17: Zwei Eigenheiten kommen mit dem Dialekt einher.
00:00:21: Zum einen, dass die Kollegen gern etwas schneller sprechen und zum anderen, dass sie dann auch manchmal Gefahr laufen, ein kleines bisschen unverständlich zu werden.
00:00:33: Zumindest aus Sicht von uns Deutschen.
00:00:35: Es handelt sich natürlich um den Kollegen Area Manager und Head of Area Manager.
00:00:40: Die nächsten Positionen werden wir wahrscheinlich in den folgenden Wochen teasern.
00:00:44: Für Österreich und damit einen wunderschönen guten Tag Roland.
00:00:49: Hallo, guten Tag.
00:00:51: Ich war mir gerade ganz unsicher, inwiefern ich jetzt überhaupt diese Ankündigung so ausführlich mache.
00:00:55: Aber nun ja, die meisten von euch dürften ja wahrscheinlich schon Roland mal kennengelernt haben, sowohl online als auch irgendwo.
00:01:05: Präsenz auf Messen, zum Beispiel Prolight & Sound und Co.
00:01:07: Warst du da?
00:01:09: Und auf welchen Veranstalt warst du unter anderem noch Crossfades?
00:01:14: Ja, ich war ... Das erste persönliche Zusammentreffen war im Frühjahr am Crossfade bei Pro Leitenden gearscht.
00:01:23: Ah, cool.
00:01:24: Für Frühjahr, fünfundzwanzig, ne?
00:01:26: Ja, Frühjahr, fünfundzwanzig.
00:01:27: Genau.
00:01:29: Manchmal passiert's ja, dass in einem halben Jahr der Podcast gehört wird.
00:01:33: und dann so ein bisschen mit den Zeitern
00:01:35: zu verstehen.
00:01:37: In der Zeit ist tatsächlich einiges passiert.
00:01:40: Du bist jetzt seit
00:01:43: fast
00:01:43: einem Jahr schon Mitglied der DJ Allianz und bist auf uns aufmerksam geworden.
00:01:51: Wie genau ist das denn zustande gekommen?
00:01:54: Erzähl uns doch mal so ein bisschen, wie das überhaupt zustande kam.
00:01:56: Weil eigentlich, so viel kann ich ja sagen, ist es ja so, dass die DJ Allianz Ähm, als Konzeptionierung für den, für den deutschen Raum angedacht war und das jetzt natürlich etwas passiert, womit wir noch nicht gerechnet haben, zumindest nicht in der Kürze der Zeit, ist natürlich auch deiner Kontaktaufnahme geschuldet.
00:02:13: Erzähl uns doch mal, wie ist dir was dazu?
00:02:14: Ja, ich habe im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... im Herbst, ... ... Mitglied zu werden und habe mich aber auch relativ schnell dann per Mail an die DJ Alliance Deutschland gewendet, weil ich gesagt habe, wir brauchen das in Österreich auch.
00:02:44: Und ich würde das gerne in Österreich übernehmen, weil ich eben durch die ganzen area manager und dergleichen eben mitbekommen habe, wie das in Deutschland läuft.
00:02:54: Also ich glaube, ich war damals auf einem Cola Montag dabei.
00:03:00: Und da wurde mir das halt dann kurz umrissen, wie das funktioniert.
00:03:04: Und daraufhin habe ich mich gemeldet und gesagt, wir brauchen das in Österreich auch.
00:03:07: Ich bin bereit, das gerne hochzuziehen und habe dann mit Jena eigentlich übernommen in Österreich und habe mit Jena begonnen, auch zu werben und DJs zu bekommen.
00:03:22: Und wir hatten dann, ich glaube, wann war das CrossFit?
00:03:25: Ja, das steht jetzt nicht drauf.
00:03:29: Ich glaube, Februar oder März war dann das Crossfade, das erste in Bresbaum.
00:03:33: Zur
00:03:34: Definition, vielleicht auch gerade für den Norddeutschen Raum, der Jänner ist tatsächlich der Januar bei uns.
00:03:40: In mich, dass der ein oder andere jetzt gerade denkt, okay, wer zum Geier ist dieser Jänner?
00:03:46: Halt's so wild.
00:03:46: Über die Sprachbarrieren werden wir nachher wahrscheinlich nochmal kurz auf was mitteilen.
00:03:51: Also wir haben festgestellt, so viel kann ich sagen, dass die Österreicher uns Deutsche sehr, sehr gut verstehen können.
00:03:56: Andersrum gestaltet es sich schon schwieriger.
00:04:00: Führt tatsächlich öfter mal zur Belustigung.
00:04:03: Also seitens der Österreicher kann ich dazu sagen.
00:04:06: Aber soll der Sache keinen Abbruch tun.
00:04:10: Mich würde mal interessieren, Roland.
00:04:12: Wir werden es ein kleines bisschen chronologisch durchgehen und das Kernthema heute soll eigentlich auch sein, dass wir vielleicht so ein bisschen darstellen können, wo die Herausforderungen liegen, wo die Unterschiede und Gemeinsamkeiten liegen in der Zusammenarbeit und auch in der Arbeitsweise von DJs zwischen Deutschland und Österreich.
00:04:30: Dass wir da mal ein bisschen schauen, dass wir vielleicht einen Einblick geben, auch gerade für diejenigen, die jetzt nicht unbedingt in der Grenzregion unterwegs sind, sondern auch der Rest mal nachvollziehen kann, okay.
00:04:41: Wir sprechen annähernd die gleiche Sprache, aber es gibt doch wesentliche Unterschiede in den Sachen Mentalität, gesellschaftlicher Tradition und so weiter und so fort.
00:04:49: Und das würde ich gerne mit dir einmal beleuchten.
00:04:51: Aber wir fangen mal ein bisschen von vorne an.
00:04:53: Mich würde mal interessieren.
00:04:54: Du hast damals sozusagen die DJ Allianz wahrgenommen.
00:04:59: Und was genau war jetzt der Punkt, wo du gesagt hast, dass sich fasziniert oder begeistert, überzeugt oder whatever hat, mit uns da Kontakt aufzunehmen, dass du das quasi auch für Österreich haben möchtest.
00:05:11: Ja, also er muss ein bisschen länger herholen.
00:05:14: Ich bin ja schon seit sieben und zwanzig Jahren jetzt DJ und habe natürlich von Clubs über Festivals, über Hochzeiten, alles in der Zeit gesehen und auch mitbekommen.
00:05:25: Und mir hat immer sehr gestört, gerade im Clubleben, aber auch immer mehrgehend im Selbstständigbereich diese Ellbogen-Taktik von, bevor es wer anderer macht, mache ich es gratis.
00:05:41: zum Beispiel.
00:05:42: Da
00:05:43: haben wir die erste Gemeinsamkeit.
00:05:44: Ja, oder den brauchst du nicht nehmen.
00:05:48: Der ist absolut schlecht.
00:05:52: und diese L-Bung-Taktik halt, dieser, sage ich mal, Brodnight, der da unter den DJs oft herrscht, der in den zwei Tausenden, zwei Tausend Szenen extrem war und ich das auch mitbekommen habe, also ich habe wirklich mitbekommen, Resident-Jobs zu verlieren, weil DJs plötzlich da waren.
00:06:10: die Gratis gespielt haben, weil sie gesagt haben, sie spielen lieber Gratis, bevor sie nicht spielen.
00:06:16: Und das war von Anfang an kommuniziert auch über die Social Media Aktivitäten der DJ Allianz.
00:06:25: Speziell auf Instagram bin ich darauf aufmerksam geworden.
00:06:28: Und hab das von Anfang an mitbekommen, dass das bei der DJ-Allianz erstens nicht so der Fall ist, zweitens, dass man sich komplett auch unterstützt und drittens dem auch gegenwirkt, dass man sagt, okay, da ist ein schwarzes Schaf, das wirklich die Szene irgendwie schlecht macht oder schadet und sagt, okay, da geht man dagegen und das in Österreich auch aufzubauen und hier Gleichgesinnte zu finden, das sagen, okay, man schafft es eh an der Gemeinsam als gegeneinander.
00:06:58: Das war dann sehr wichtig, also das war mir sehr wichtig.
00:07:01: und auch zu sagen, okay, wir können das hier in Österreich auch gut gebrauchen und auch, ich glaube, bis dato sehr erfolgreich hochziehen.
00:07:09: Genau, cool.
00:07:10: Also das ist schon mal für uns auch natürlich ein wichtiger, eine wichtige Information zu wissen.
00:07:17: Mit welchen Triggerpunkten sind wir dann zusammengekommen, weil das natürlich auch im Nachhinein für uns dann immer Interessantes, auf welchen Wegen, mit welchen Befindlichkeiten sich die jeweiligen Leute bei uns dann auch melden oder sogar eingliedern.
00:07:31: Und das ist ja dir bisweilen, das kann ich schon auch mit vorausschicken.
00:07:34: Du hast gerade gesagt, du bist sehr, sehr gut gelungen.
00:07:36: Du bist ja quasi fast, ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich glaube, du bist einer der allerersten überhaupt Österreicher gewesen, die mit dick geworden sind.
00:07:46: Und hast ja dann auch mit, ich würde sagen, das waren ja wenige Wochen mit dem Spirit, den du da reingebracht hast und mit dieser Aktivität, hast du ja auch quasi dafür gesorgt, dass wir gar keine andere Wahl hatten, als zu sagen, hey, der Roland ist in seiner Region da für uns, zumindestens, was wir wahrnehmen können, da einzigartig und extrem aktiv mit noch einem anderen Background, zu dem wir nachher auch noch gleich kommen, weil du ja letztendlich auch als DJ in Österreich Also derjenigen, bis die fest angestellt sind.
00:08:20: Und mit einer Leidenschaft bis zu der Anhängung, dass wir keine andere Wahl hatten, als zu sagen, Herr Roland übernimmt jetzt in tarimsweise erst mal die Verantwortung für den Bereich Österreich, also quasi Area Manager für Österreich.
00:08:33: Und damit haben wir auch relativzeitig dann die Regionen angeteasert und halt auch festgestellt, okay, wir können nicht mehr nur in Deutschland bleiben, sondern wir müssen halt wenigstens uns auf den Dachraum konzentrieren.
00:08:45: Und dann ging es tatsächlich auch schon so aktiv los, dass du die ersten Mitglieder mitgebracht hast, sozusagen.
00:08:51: Du hast hier sehr, sehr viel Akquise betrieben.
00:08:54: Zum Teil bist du da durch die Landen gefahren und zum Teil hast du natürlich die bestehenden Kollegen in deinem Netzwerk schon mit involviert.
00:09:02: Vielleicht magst du uns ja mal berichten, wie bist du denn herangegangen, auf welche Reaktionen bist du bei den Kollegen gestoßen als du ihn?
00:09:12: von uns erzählt hast.
00:09:15: Zum ersten muss man dazu sagen, ganz am Anfang war eine ganz lustige Geschichte.
00:09:22: Wir haben dann eben kommuniziert, E. Stefan, du und ich.
00:09:26: Und ich, das war damals ein Zoom, und haben gesagt, okay, ich ziehe das hier in Österreich hoch, ich probiere das, und zwei Tage später ruft mich Lutz an.
00:09:35: Du hast dein erstes Mitglied aus Tirol, obwohl ich da noch gar nicht tätig war, der sagt, er möchte die DJ-Allianz hinein.
00:09:43: Ja, ich habe dann ... aus meiner beruflichen Erfahrung oder auch aus meinem damaligen Selbstständigen heraus Erfahrungen mit Instagram sehr viel gemacht, sehr viel mit Hashtags gearbeitet und hier einfach weit gestreut.
00:09:56: Natürlich jeglichen Kollegen, den ich im Telefonbuch hatte, durchgerufen, ganz klar, wo die direkten Kollegen bei mir aus der Agentur anfänglich Ein bisschen skeptisch, aber dann doch interessiert waren und viele natürlich auch viel ablehnen und bekommen habe, weil ich gesagt habe, weil viele gesagt haben, ich brauche das nicht.
00:10:17: oder bei einem kann ich mich ganz speziell erinnern, der zu mir gesagt hat, du ich spiel jeden Abend für hundert, also jedes Wochenende für hundert Euro in ein Club pro Nacht, ich brauche keine Allianz, die mir da irgendwie hilft, weil ich bin eh hoch erfolgreich.
00:10:32: Das waren seine Worte mit hundert Euro die Nacht, der ein Klub so stehen.
00:10:39: Und habe dann aber auch gemerkt, ich muss ein CrossFit machen, denn doch einige, die die DJ-Alernz schon kennen und hier gesagt haben, ja, dann treffen wir sich einmal oder gibt es in Österreich ein CrossFit, haben dann das CrossFit gemacht und das war ja dann mit zweiunddreißig Teilnehmern das erste CrossFit in Österreich.
00:10:57: Das ging ja gleich durch die Decke.
00:11:00: Ja, das war ja der voll Erfolg, wo auch Stefan dann heruntergekommen ist und es waren ja dann auch, glaube ich, bis auf zwei, es waren dreißig Teilnehmer war dann da und von da ist es dann eben auch explodiert.
00:11:14: Also da war dann nicht nur Österreicher, die... DJ Alliance Mitglieder wurden, ich glaube, Fox auch für Bayern, der war damals dabei, Fox und Stun, die dann gesagt haben, sie machen mit, aber Angie kam dann sofort.
00:11:25: Mit Angie hatte ich schon die Tage vorher Kontakt, weil sie sich bei mir gemeldet hat, weil sie Fragen hatte, Zwecks Anreise und so, und wir uns und Alten haben, und ich mir gedacht habe, okay, die kann für uns, für die DJ Alliance sehr wichtig sein, zum einen ist sie am anderen Ende, ich bin aus der Nähe Wien, sie ist aus Salzburg, und kann für uns da in Österreich sehr wichtig sein.
00:11:47: meine Stellvertretung dann auch gleich festgemacht auf dem CrossFit, aber es war dann zum Beispiel auch Lisa Sonnenstrahl da, die gesagt hat sie wollte sich schon immer der DJ Alleranz anschließen und auch Österreich mit aufbauen, aber dann kam die Schwangerschaft dazwischen und ist jetzt auch hoch glücklich und wird auch eine tragende Rolle bei der DJ Alleranz dann in Österreich übernehmen.
00:12:13: Aber es war dann so, dass dann sehr schnell sehr viele Mitglieder dazugekommen sind und dass das jetzt auch noch wächst.
00:12:20: Wir haben es jetzt gesehen bei den letzten Chaosfelds, dass das Interesse doch vorhanden ist und gerade im Salzburger Bereich dann doch hoch interessant war.
00:12:31: Ja,
00:12:32: in der Tat.
00:12:32: Ich würde gerne nochmal ein bisschen relativieren oder auf den Punkt eingehen.
00:12:36: Du hast von dem Kollegen berichtet, der für hundert Euro da am Wochenende unterwegs ist.
00:12:41: Also ich halte das ja durchaus für legitim und wenn Sie sich selber als erfolgreich sehen, dann ist das auch vollkommen in Ordnung.
00:12:49: Und wenn wichtig ist, dass sie ja damit sich wohlfühlen, dass sie glücklich sind und das ist alles in Ordnung.
00:12:53: Mir ist es wichtig, aber an der Stelle, vielleicht hört ja gerade der Kollege das, dass man da vielleicht noch mal begreiflich macht, wir sind jetzt keine Revoluzer, die irgendwo durch die Gegend ziehen und sagen, du musst überall das Doppelteilengage nehmen oder sowas.
00:13:04: Nein, wir sind jetzt keine Plattform oder keine Coaches oder sonst irgendwas dergleichen, die jetzt irgendwie überall dafür sorgen, dass alles Schwerverdiener werden.
00:13:15: Nein.
00:13:17: ein Berufsverband, der dafür sorgen will, dass wir diese Kommunikation wieder aufrecht bringen, dass wir die Leute zusammenbringen.
00:13:26: Und dabei ist völlig egal, welche Gagen sie nehmen oder nehmen wollen, erreichen können oder sonst was dergleichen.
00:13:31: Das ist ehrlich gesagt, jedermanns eigene Sache, aber und das möchte ich noch unterstreichen, natürlich haben wir das anliegen, dass wir den Leuten schon sagen, hey, Es soll eine Wirtschaftlichkeit gegeben sein.
00:13:47: Und das ist dazu der Punkt.
00:13:48: Aber wir wollen jetzt keine überreden zu sagen, hey, du musst jetzt im Klub immer zweieinhalbfünfzig nehmen.
00:13:53: Das ist völliger Käse.
00:13:55: Es geht halt wie gesagt darum, dass jeder auch im Rahmen dieses Wettbewerbs auch vernünftig aufgestellt sein kann, dass jeder eine Chance hat.
00:14:04: Und das vor allen Dingen, und das ist der Hauptpunkt, die Gesellschaft eben auch dazu aufgeklärt wird, was es bedeutet, ein DJ zu sein.
00:14:12: Und das ist eigentlich nicht sein sollte, dass man zu solchen Gagen dann unterwegs ist.
00:14:21: Da gibt es viele, viele Faktoren, die natürlich auch legitimieren können.
00:14:24: Aber das war mir jetzt wichtig nochmal zu sagen, dass da keiner sich auf den Schlips getreten fühlt.
00:14:28: Ey, ich nehme jetzt auch nur, keine Ahnung, hundertfünfzig oder sowas.
00:14:31: Und dann bin ich nix für die DJ-Allianz.
00:14:33: Das ist Käse, darum geht's nicht.
00:14:34: Also Gagen darf jeder selbst für dich an sich ausmachen.
00:14:38: Wir sind dafür da, um Hilfestellung zu bieten, wie man's wirtschaftlich umsetzen kann.
00:14:44: Da gebe ich dir vollkommen recht und so war meine Aussage aber auch nicht gemeint.
00:14:51: Mir ist es aber auch wichtig, die Vernetzung der DJs nicht nur im Ausfallfall, dass wenn jetzt jemand wo ausfällt und sagt, hey, kann mir jemand die Hochzeit übernehmen oder kann mir jemand den Gig übernehmen, jemand da ist, sondern auch der Fall einer Community, um sich auszutauschen.
00:15:09: Denn der Junge weiß vielleicht gar nicht, was was er kann, weil er keinen anderen Vergleich hat, geschweige denn, wo vielleicht die Preisgestaltung bei den anderen hingeht, geschweige denn vielleicht sogar die ein oder andere Idee oder auch das ein oder andere aufschnappt, um vielleicht zu sagen, okay, ich bin jetzt doch, ich kann mehr und bin vielleicht dann gar nicht mehr mehr dückig dort, wo ich bin, weil wenn man den Beruf mit Leidenschaft macht, dann ... Ist das vollkommen klar, dann bin ich mit hundert Euro auch zufrieden.
00:15:48: Nur wenn ich ihn auch die Leidenschaft habe, dann sage ich, ich möchte aber auch nicht immer auf den kleinen Events, kleinen Clubs spielen, sondern möchte auch nach oben.
00:15:55: Und das geht halt dann nur auch in Zusammenarbeit mit vielen anderen DJs, Erfahrungsaustausch mit vielen anderen DJs.
00:16:06: Ich lerne auch immer wieder viel von dir alle oder auch von Stefan oder sei es jetzt der Wedding DJ, der Hochzeits DJ, der letzte Woche war, das war für mich, der Tag war für mich nach siebenundzwanzig Jahren wie ein Schlag ins Gesicht, dass ich gedacht habe, okay, krass, das kannst du auch machen, in die Richtung kannst du auch gehen und das soll es ja sein, ja.
00:16:29: Wir werden in Österreich auch immer, die DJs lernen es Österreich wird in Österreich auch immer von manchen DJs immer noch belächelt.
00:16:36: dass hier die anderen aushören wollen.
00:16:38: Das ist aber vielleicht ein bisschen so die österreichische Mentalität, wo wir da noch zu kommen.
00:16:45: Das ist auch immer ein Thema, wo dann viele sagen, nee, er wollte ja auch nur wissen, wo ich das dann ein anderer hingehe.
00:16:52: Ich verstehe sie aber auch, weil das ist einfach bei uns State of the Art, hier wirklich Auftritte, Club-Gigs oder sogar Residance-Jobs zu klauen.
00:17:05: Das ist tatsächlich, ich würde jetzt genau dann mal ins Kernthema einsteigen, weil du beschreibst gerade schon etwas, das mir aufgefallen ist.
00:17:12: Also wir müssen vielleicht zum Hintergrund sagen, ich bin jetzt so knapp eine Woche schon bei euch zu Gast.
00:17:18: Herzlichen Dank an das Stelle nochmal.
00:17:21: Und habe jetzt auch einen Blick in die Veranstaltungen bekommen, habe selber Veranstaltungen gespielt und bin auch mitgenommen worden auf so verschiedene Anlässe hier.
00:17:32: Und habe natürlich auch menschlich den Eindruck mitgenommen.
00:17:35: Und meine Wahrnehmung ist zum Beispiel auch, dass wir fangen mal bei den DJs selbst an, dass tatsächlich hier, das ist mir aufgefallen, das Konkurrenzdenken.
00:17:48: Ich bin immer vorsichtig mit dem Wort, aber der Wettbewerb ist schon ein bisschen kantiger.
00:17:53: Also da herrscht schon rauerer Ton.
00:17:56: Und nicht, dass das in Deutschland nicht auch wäre, aber ich glaube einfach, dass ich das flächenmäßig und punktuell ein bisschen anders verteile.
00:18:04: Ich sehe das, was bei euch in Gesamtösterreich passiert, so untereinander.
00:18:10: Das sehe ich bei uns primär in Ballungsgebieten, in größeren, wo die Zahl der DJs einen größeren Wert hat, also jetzt, wo du größere Gruppen an Leuten hast.
00:18:23: Beispiel jetzt Berlin, Beispiel Hamburg, Hamburg müsste ich auch wieder ein Stück rausnehmen, da sehe ich auch die norddeutsche Mentalität wieder ein bisschen anders, weil da ist die Vernetzung im Norden Deutschlands ist eine ganz andere haben wir festgestellt, also eine viel intensivere, es kommt auch aus der Historie ein bisschen, aber je weiter man auch südlich von Deutschland geht, umso schwieriger wird es diese Netzwerke ausfindig zu machen und umso kleiner werden diese Netzwerke, die bereits bestehen.
00:18:51: Und gerade Wie gesagt, Berlin, München oder Frankfurt in diesen Ballungsgebieten herrscht eben auch so ein rauer Roton und so dieses Ellenbogen-Ding.
00:19:01: mehr als das so im ländlichen Raum, will ich mal sagen.
00:19:05: Das ist mir in Österreich aufgehört.
00:19:07: Das ist bei euch flächendeckend über das ganze Land verteilt.
00:19:11: Ja, das liegt vielleicht in Österreich daran, dass wir erstens viel kleiner sind.
00:19:15: Gut möglich.
00:19:16: Ja, weil ich glaube Bayern ist es so groß in Österreich.
00:19:20: Sagt Fox halt immer.
00:19:21: Also um's wahr, das weiß ich nicht.
00:19:24: Dass wir wirklich von den DJs wirklich eine ganz breite, wirklich ganz breit viele DJs haben.
00:19:34: Also wenn ich hernehme, gerade hier in der Gegend, Wien-Umgebung, Salzburg-Land, Tholner-Bereich.
00:19:41: Es gibt richtig viele DJs, die aktiv sind und unterwegs sind, auch richtig gut sind und jeder auch seinen eigenen Stil hat.
00:19:49: Es kommt aber auch, und das kann ich selbst, weil ich es immer wieder mitbekomme, aus der Gesellschaft, wenn mein Grad Salzburger Land, Oberösterreichisches Land, Steiermarkt tiefste, ich möchte jetzt sagen Provinz, aber doch sehr abgelegen von den Ballungsräumen.
00:20:06: Dort hörst du dann schon beim Aufbau.
00:20:08: Ich weiß ja nicht, was das Brautpaar will.
00:20:10: Jetzt haben sie hier so einen neuen modischen DJ aus Wien kommen lassen.
00:20:14: Das braucht keiner.
00:20:16: Das ist unnötig.
00:20:17: Bei einer Hochzeit hat eine Band oder eine Blasmusik zu spielen.
00:20:20: Das kommt immer noch dort aus der Gesellschaft.
00:20:24: Und ich kann mir schon vorstellen, dass gerade in diesen Bereichen die DJs schon sehr um die Jobs kämpfen.
00:20:31: Und dann auch sagen, okay, bevor ich einen Samstagabend zu Hause sitze, dann mache ich es halt wirklich um einen Spottpreis, verkaufe mich unter dem Wert, bevor ich daheim sitze, weil halt auch hier die Werbung über Social Media, Instagram auftritt, natürlich sehr, sehr viel Wert ist, weil wenn die nichts posten, dass sie irgendwo spielen, na ja, dann denkt sich der Kunde oder derjenigen, der beobachtet auch.
00:20:56: Der spielt doch nichts, warum soll ich ihn denn buchen?
00:20:58: Und das hört man aber auch immer wieder von den Kollegen, dass die euch sagen, ich mach dann halt wirklich lieber etwas weiter unter dem Wert und überzeuge dort die Leute von dem Können, bevor ich zu Hause sitze.
00:21:12: Du hast jetzt tatsächlich auch schon einen Punkt mit angeschnitten, auf den ich auch gerne eingewürdig, nämlich der... traditionelle Österreicher, meist fortgeschrittenen Alters, der eben sagt, was zum Geier will ich mit einem DJ auf der Hochzeit, da gehört eine Band hin.
00:21:28: Und das ist ja so diese Ur-Tradition.
00:21:31: Man muss aufpassen, weil das Wort Uhr ist bei euch auch noch eine andere Bedeutung.
00:21:37: Und das ist schon interessant, dass diese Diese traditionelle Denkweise schon ist sehr krass hier vorherrscht, dass hier die Erwartungen von der Familie oder von den Familienkreis der Gastgeber eine ganz andere ist.
00:21:55: Das ist das, was ich auch wahrgenommen habe.
00:21:57: Die Wertschätzung gegenüber einem DJ.
00:22:00: Wow.
00:22:02: Das ist ein sehr niedriges Niveauwilligst mal vorsichtig.
00:22:09: Also um Gottes wenn ich, wenn ich alle übereinkam, scheren auf keinen Fall.
00:22:12: Aber so überwiegend, was ich wahrgenommen habe, auch gerade so was, was Firmenveranstaltungen, Corporate Events und so was angeht, das ist ja das, wo ich jetzt den Eindruck habe, private Feierlichkeiten, da wirst du wahrscheinlich gleich noch mehr dazu sagen können, aber ich kann nicht mitreden zum aktuellen Stand.
00:22:30: Das, was ich höre von den Kollegen auch auf den Crossfades jetzt und was ich von dir wahrnehme und das, was ich selbst erlebt habe, zeigt mir einfach, dass die Wertschätzung gegenüber eines DJs hier in Österreich doch eine deutlich andere ist als die in Deutschland.
00:22:44: In Deutschland ist es undenkbar, dass ich als DJ auf einer Veranstaltung hinter dem Pult stehe, während alle essen und ich nur angeguckt werde, so lass ihn mal stehen.
00:22:53: Egal, egal wie betrieblich dieses Verhältnis ist und jetzt mal abseits davon, ob ich das im Vertrag stehen habe oder sonst was.
00:23:01: Oder ich habe es noch nicht erlebt in Deutschland, dass dann auch der Geschäftsführer dieser Firma nicht mindestens einmal zu mir kommt und sagt, hast du was gegessen?
00:23:09: So sorgt dafür, dass dir gut geht so nach dem Motto, du brauchst deine Kräfte noch, weil wir wollen nachher abreißen.
00:23:15: Ohne Witz, da stand ich hier und dachte mir so, wie gesagt, nicht, dass es mich gestört hätte, weil ich wollte sowieso nicht.
00:23:22: Das war interessant für mich wahrzunehmen, wo ich dachte, okay, ich stehe jetzt die ganze Zeit hier wie so ein Zinsoldat hinterm Pult und lächel die Leute an und mach so ein bisschen Hintergrundroofs.
00:23:32: Und irgendwie keine Sau interessiert sich für mich als Mensch.
00:23:35: Und das ist was anderes.
00:23:37: Ja, das ist in Österreich, das ist aber nicht nur bei Corporate Events so.
00:23:42: Ich würde sogar sagen, bei Firmenfeiern bei Corporate Events ist es sogar vielleicht noch ein bisschen einfacher als bei Hochzeiten und bei Privatfeiern.
00:23:48: Ach du
00:23:49: Scheiße.
00:23:51: Ich sage immer, ich bilde ja auch hier in der Agentur DJs aus und DJs weiter.
00:23:56: Sonst kommen DJs, die sagen, sie wollen den Sprung vom Club in den Hochzeits-DJ machen oder es fehlt ihnen vielleicht der letzte
00:24:04: Schliff
00:24:06: um wirklich ... sicher zu sein.
00:24:08: Es geht hier nicht um durchzustarten bei den Event oder Hochzeiten und dergleichen, sondern einfach sicher zu sein.
00:24:14: Dann kommen die hierher.
00:24:16: Wenn sie DJ-technisch und wenn alles passt, dann nehmen wir sie mit ein, zwei, drei Mal raus auf ein Event, dass er das auch live sieht und meistens fahren sie dann auch mit mir als erfahrensten von der Agentur mit und Dann sprechen wir auch natürlich die ganze Zeit drüber, warum spielst du jetzt gerade dieses Lied und der gleiche?
00:24:36: Und ich sage Ihnen auch immer, gerade bei einer Hochzeit, wenn du hinkommst, du bist das fünfte Rad am Wagen.
00:24:43: Du bist von keinem der Freund, von keinem der Arbeitskollegern, von keinem die Familie.
00:24:47: Und das spürst du auch sehr, sehr oft.
00:24:50: Also du musst dir wirklich den Anschluss suchen, dass du irgendwo dabei stehen kannst.
00:24:58: kannst und ins Quatschen kommst.
00:25:00: Ich mach das dann immer gerne.
00:25:02: Ich hab's der gestern erzählt, dass ich einfach am Weg zur Toilette oder mir selbst was zum Trinkt nehme, einfach von einem Tisch ein leeres Glas mitnehme und es halt dann dem Kellner übergebe.
00:25:13: und dann glaubt immer jemand, ah, du bist der Kellner, du bringst mir das nächste Bier und ich sag, nein, nein, ich bin der DJ.
00:25:19: Von mir kriegt ihr die Liederwünsche und nicht die, ah, cool, okay, der DJ, naja.
00:25:26: Dann kommt immer, also in neunzig Prozent der Fälle kommt eine Frage.
00:25:30: Bist du von Bräutigam oder von der Braut?
00:25:32: Sag ich, nein, ich bin von der Lage durch.
00:25:34: Ich bin auch geschirrt, ja.
00:25:36: Und das ist immer, also das ist auch immer schön zu sehen.
00:25:40: Und das zieht sich egal, ob das jetzt Wien ist oder das Tiefste ist Land, das ist immer so.
00:25:44: Wenn das Eis dann mal gebrochen ist und man mit den Leuten ins Gespräch kommt, dann funktioniert das.
00:25:50: Es gibt aber auch Brautpaare und das bekomme ich persönlich sehr oft mit, die sagen, ich will genau den Roland, den haben wir schon gehört und der muss jetzt hier zu uns kommen, den wollen wir bei unserer Hochzeit haben, die dann auch aber sagen, Wenn ich dann ankomme und aufgebaut habe, steht plötzlich das beste Beispiel.
00:26:10: der Bräutekam neben mir, nimmt mich so mit der linken Arm und sagt, das ist unser DJ, der macht halt die Party und das Eis ist gebrochen bis dahin.
00:26:17: Hat mich bis auf den Kellner und der hat mich gefragt, ob ich einen Kaffee möchte, niemand angesprochen.
00:26:21: Das ist schon ein härterer Weg bis zu diesem Moment bei euch als bei uns.
00:26:26: Und ja, das ist tatsächlich auch menschlich eine Geschichte, die ich jetzt wahrgenommen habe.
00:26:35: Der Österreicher per se, wenn er jemanden nicht kennt, grundsätzlich distanzierter ist.
00:26:42: Ich will jetzt niemanden da, wie gesagt, so nah treten, aber er ist etwas kälter.
00:26:47: Emotionskälter und es dauert länger, bis man das Eis wirklich bricht.
00:26:52: Da musst du ihn wirklich mit irgendeinem Punkt richtig triggern, damit er sagt, ey, Cool, jetzt passt es.
00:26:58: Dieser Moment des ersten Eindrucks oder so, den behält irgendwie jeder für sich in Österreich.
00:27:03: Und erst, wenn man dann miteinander spricht, dann tauscht man sich aus oder wird sich warm oder eben nicht.
00:27:09: Und das ist halt schon, das ist eine imaginäre Barriere, die ich glaube, die macht dir das Arbeiten wirklich deutlich schwerer.
00:27:19: Also,
00:27:20: nee, nee, es macht es nicht schwerer.
00:27:22: Nee?
00:27:23: Nee, wie sind das gewöhnt?
00:27:25: Ach ja, okay, dann muss ich noch mal... Also nicht auch so, aber dann muss ich sagen, dann macht es das für einen Deutschen schwerer.
00:27:31: Ja, aber ich möchte dich da beruhigen, das hat nicht nur mit den Deutschen zu tun.
00:27:37: Fahr mal als Wiener in Salzburgerland, ins Oberösterreichische Land, nach Tirol.
00:27:46: Das ist ungefähr genau das Gleiche.
00:27:48: Das ist ungefähr genau das Gleiche, also ob du aus Deutschland kommen würdest oder aus der Schweiz.
00:27:53: Du bist da das Nähe Wiener genauso.
00:27:56: Bitte, dass jetzt nicht fangestab wird, als Ausländer
00:27:59: gesehen.
00:28:00: Also, zu mir hat einmal ein Trauzeuge in Linz, hat einmal zu mir gesagt, du bist westlich von einem Städten, also bist du Werner, also bist du Wiener.
00:28:11: Also, alles westlich von einem Städten, obwohl das liegt schon fast in Oberösterreich, sind für Erna die Werner, also sind die Wiener.
00:28:18: Und das ist bei uns aber auch ... Also ich glaube, das ist bei den Deutschen dieses Westen und Osten so.
00:28:25: Oder die Bayern sind ja auch so ein eigenes Völkchen bei euch.
00:28:30: Das ist wahrscheinlich auch groß, dass der Sprache geschuldet, weil die halt die Bayern immer noch ein vernünftiges Deutsch sprechen.
00:28:39: Sagt der Österreicher,
00:28:40: okay.
00:28:40: Aber auch der Bayern, der Südtiroler haben wir bestgestellt.
00:28:45: Das ist natürlich klar.
00:28:46: Und das bekommen wir schon mit.
00:28:48: Aber wir haben auch und... Und das müssen wir auch ansprechen.
00:28:52: Und Oli, da haben wir uns ja extrem drüber unterhalten.
00:28:55: Der technische Unterschied zwischen Österreich und Deutschland.
00:28:59: Oh ja, da war für mich auch eine Umgewöhnung.
00:29:02: Also, für den Zuhörer, Oli hat bei uns eine Weihnachtsfeier gespielt und hat das, glaube ich, den ganzen Tag nicht verkraftet, dass er dort kein Licht aufzubauen hat, weil die keinen Licht wollen.
00:29:14: Ich musste extreme Überzeugungsarbeit leisten, dass ich wenigstens... meine Flexdance als Lautsprecher stativ nutzen durfte und die wenigstens statisch auf eine Farbe einstellen darf.
00:29:28: Normalerweise hieß es ja, lass sie aus.
00:29:29: Also, lass sie wirklich aus.
00:29:31: Wo ich sage, Leute, was stimmt mit euch nicht?
00:29:37: Ja, das ist technischer Aufwand ist auch so ein Punkt.
00:29:40: Ich würde an der Stelle nochmal kurz einheimen.
00:29:42: Ich hatte vorhin gesagt, wir kommen noch dazu.
00:29:44: Jetzt hast du es schon reingeschoben, nur damit keine Missverständnisse entstehen.
00:29:48: Roland ist ja tatsächlich ein fest angestellter DJ in einer Agentur.
00:29:54: Die dürfen wir auch namentlich benennen.
00:29:55: Das ist die Eventfieber AT, geführt von Anita Neuser.
00:29:59: Und das ist halt auch einer der Punkte, wo wir an dieser Stelle auch nochmal ganz großes Dankeschön aussprechen müssen, weil in dieser Festanstellung bekommst du ja auch so viele Freiheiten in deinem Job, dass du überhaupt diese Tätigkeit für uns ausführen darfst.
00:30:16: Und das verdient nochmal besondere Erwähnung, finde ich, weil da bin ich jeden Tag aufs Neue dankbar.
00:30:20: Weil wenn wir mal sehen, was du hier auch wirklich leistest, das ist ja nur auch mit Zeit und Aufwand verbunden und dass du diesen Freiraum bekommst, ist absolut nicht selbstverständlich.
00:30:30: Das ist richtig.
00:30:31: Also da muss auch ich Danke sagen.
00:30:32: Also ich habe nicht der generell sehr, sehr viel zu danken.
00:30:35: Wir arbeiten jetzt seit über vier Jahren zusammen.
00:30:41: Ich wollte ja in Corona eigentlich das DJing hinschmeißen und wollte ja nicht mehr.
00:30:45: Und dann hat man sich getroffen.
00:30:48: Na ja, ich hätte schon gerne das DJ.
00:30:49: Ich sage ja, Hochzeiten vielleicht die ein oder andere.
00:30:53: Jetzt sind wir bei neunzig oder unter dem Jahr über einstige gespielt werden.
00:30:58: Und ja, ich glaube, ich bin Österreichs einziger.
00:31:02: wirklich fest angestellter DJ.
00:31:04: Also ich glaube nicht zu wissen, dass es einen anderen gibt, der irgendwo fest für Stundensatz angestellt ist.
00:31:14: Man muss aber auch dazu sagen, dass nicht nur ich als DJ tätig bin, sondern ich unterstütze auch Anita ein wenig.
00:31:21: Ich bin für die Technik zuständige, irgendwie bei uns in der Agentur.
00:31:24: für die ganze Technik, Abklärungen mit Locations und auch als Head of DJ, also genauso drückt beim DJ wo der Schuh, dann rufe ich an, also dann ruft er mich an oder ich sollte auch Anita etwas haben.
00:31:41: Kannst du das nochmal mit den Jungs besprechen und mit den Mädels?
00:31:45: Oder wie kann man das handeln?
00:31:47: Ist das auch meine Aufgabe?
00:31:48: Und ja, Anita war genauso Feuer und Flamme von der DJ Allianz wie ich von Anfang an und hat gesagt, du mach das.
00:31:57: Jägliche Unterstützung hast du von mir, weil das ist wichtig und das ist cool.
00:32:02: Und man muss ja auch dazu sagen, dass das alle davon profitieren.
00:32:09: die DJ-Allianz wie Eventfieber wie die DJs aus beiden Welten und und klar sind natürlich bei der DJ-Allianz DJ-Kollegen aus meiner Agentur dabei.
00:32:19: Ja und und bestes Beispiel Manuel, der sich für die Tätigkeit bei uns bei Eventfieber in der Agentur komplett mit vielen Equipment, ob es Leitbass waren, ob es ein DJ-Tisch war, ob es Boxen waren, ob es Käses waren, der hat sich über Pro Lightning, also mit den Möglichkeiten, die er bei der DJ Allianz hat, eingedeckt.
00:32:47: absolut begeistert, dass ich sage, hey, da kann ich ja jahrelang dabei bleiben bei der DJ-Alernz, habe ich die Prozente nicht erinnern und ist wieder natürlich für mich als Head of DJ aber für die Agentur lässig, dass der mit genialen Equipment jetzt draußen ist.
00:33:00: Also hier funktioniert es nur gemeinsam und das mache ich mir gerne an, dass hier wirklich die Freiräume sind oder dass man auch jederzeit am Steinerhof kann.
00:33:08: Nicht der Palachikgäste.
00:33:14: Da würde ich meine Kindheitserinnerung wieder hochholen, genau.
00:33:17: Aber du bist jetzt genau beim Thema.
00:33:19: Also damit können wir wieder zurück zu dem, wo wir jetzt kurz ein Break gemacht haben, nämlich die technische Komponente.
00:33:24: Das Gesamtmanuell hat sich da eingedeckt in der Astronomotor.
00:33:27: Jetzt hat sich aber auch für mich der harte Kontrast herausgestellt, dass ihr hier eigentlich zu einem überwiegenden Prozentsatz, wirklich eigentlich nur mit der akustischen Technik unterwegs seid und Lampen, wenn es hochkommt, eigentlich zwei LED-Lampen mitbringt.
00:33:41: Und jetzt stellt sich mir die Frage, und die habe ich mir bewusst aufgehoben, wozu setzt, oder wozu müsstest du provokativ gestellt, die Frage, wozu setzt du dich jetzt mit Maestro, DMX und Soundswitch auseinander, wenn du es eigentlich gar nicht brauchst?
00:33:55: Also ich nicht mit Maestro, sondern mit Soundswitch, ganz einfach.
00:34:00: Die Liebhaberei dahinter.
00:34:05: Ganz so ist es nicht.
00:34:07: Bei den meisten Hochzeiten ist schon ein Licht dabei.
00:34:09: Aber wenn ich mir die Lichtaufbauten ansehe, die ihr in Deutschland macht, nehmen wir her, das von Jonas.
00:34:15: Das ist absolut genial.
00:34:18: Das schaut super toll aus.
00:34:19: Und richtig, richtig cool auch, wenn ich mal Stefan oder deine Aufbauten ansehe, richtig genial.
00:34:27: dass man hier natürlich mit etwas Arbeit, mit Soundswitch zum Beispiel arbeitet, vollkommen klar, aber bei uns ist es dann, wenn es hoch kommt, das größte Gefühl ist eine Euroleitpaar und das war es.
00:34:40: Und das schließt sich für mich so ein bisschen der Kreis in der Mentalität.
00:34:44: Ich hatte vorhin angesprochen, dass so ein bisschen die emotionale, so diese emotionale Kälte rüber kommt und ohne das wirklich abwerten oder böse zu meinen, sondern einfach gegenüber dieser dieser Partyatmosphäre, ihr feiert in Österreich gefühlt anders.
00:35:01: Und für mich ist es so, wenn ich aus Deutschland komme, für mich ist es so, also ich komme aus Deutschland, aber wenn ich hier rüber komme, dann will ich den gleichen Spirit eigentlich mitbringen.
00:35:09: Nämlich für mich ist mein Leitsatz das Augefeiert mit und ich bin grundsätzlich immer der Meinung, dass die Das Visuelle unterstreicht das Akustische.
00:35:20: Wenn ich einen geilen Track höre und dazu richtig schöne Lichtstimmung habe, wo dann auch noch richtige Beat das Licht mitgeht, das muss nicht immer übertrieben sein.
00:35:28: Und ich bin dann freaked.
00:35:29: Das gebe ich ganz ehrlich zu.
00:35:30: Also selbst Stefan saft von mir.
00:35:31: Ich bin freaked, weil ich da wirklich mit Einzelprogrammierung, mit einzelnen Moving Heads und alles.
00:35:35: Das ist schon zu doll, was ich mache und das weiß ich auch.
00:35:38: Aber...
00:35:39: Es ist mein eigenes Empfinden zu sagen, wenn ich die Musik erlebe, dann erlebe ich sie mit allen Sinnen, nicht nur mit dem Ohr.
00:35:46: Das ist was, was mir hier ganz krass fehlt.
00:35:49: Und da schließt sich diese Emotionalität wieder, weil ich glaube, man müsste vielleicht, ich will niemanden bekehren, aber man müsste im Österreicher vielleicht einfach mal öfter diesen Kontrast bieten, wie was es bedeutet, mit und ohne Licht eine Feierlichkeit umzusetzen.
00:36:07: Ja, das... Wie soll ich es sagen?
00:36:11: Ich sage es jetzt Angebot und Nachfrage.
00:36:14: Die Weihnachtsfeier, die ich am Samstag hatte.
00:36:17: Fünfhundert Leute, richtig nette Location, tolle Anlage.
00:36:20: Da war wieder die
00:36:21: KVTuber.
00:36:22: Ja, aber noch mal etwas mehr.
00:36:27: Noch mal dazwischen.
00:36:29: Also das hat richtig
00:36:30: gerumpst.
00:36:32: An der Decke auf der Location gefühlt, also ich glaube, ich habe dreißig Movingheads gezählt.
00:36:38: Wirklich ein super tolles Lichtmischpult mit Masterpiece, alles dabei.
00:36:46: Dann sage ich zur Kundin, wollen wir nicht, dass das Sound too light und vielleicht das Licht etwas abbrennt, dass er etwas dünn gelöst?
00:36:54: Nein, nein, das passt schon so.
00:36:56: Die mummig jetzt waren aus, die Papierpaarscheinwerfer auf der Decke haben statisch das Licht geändert, von Rot auf Orange auf Blau auf Grün.
00:37:07: Das ist
00:37:08: für mich der absolute Worst
00:37:09: Case.
00:37:09: Ja, ich weiß es.
00:37:11: Und sie haben trotzdem gefeiert und das ist einfach bei uns oft.
00:37:17: Ganz, ganz extrem.
00:37:18: Und ich glaube, ich spreche jetzt raus aus meiner Jugend auch.
00:37:25: Diese ganzen Diskotheken, die wir in der Jugend hatten, hatten in Österreich auch nicht übertrieben viel Licht.
00:37:32: Da war die Soundanlage, war dann schon ehrender das Thema.
00:37:37: Und dann kam das Millenium in Grems, wo dann damals wirklich viel, viel reinge... immer wieder experimentiert wird und halbjährlich das Licht umgebaut wurde.
00:37:47: Das war am Anfang interessant, aber dann was nicht mehr interessant.
00:37:53: Und man hört auch, und das weiß ich auch von deutschen Kollegen, ihr bekommt ja oft dann vielleicht auch Kritik für eure Tonanlagen, oder?
00:38:03: Dass ein Gast sagt, hey, da fehlt aber der Bass oder das ist so viel Hochdohn oder was hast denn du hier für ein altes Zeug stehen oder dergleichen?
00:38:13: Also kann ich mir vorstellen, dass es das gibt.
00:38:17: Wir haben öfter mal audiophile Gäste, ja.
00:38:23: Das klingt jetzt total bescheuert.
00:38:24: Ich persönlich habe jetzt noch keine Kritik für eine schlechte Anlage bekommen.
00:38:28: Auch wenn ich lange Zeit, wie gesagt, das ist ja auch nicht meine schlechte Anlage, aber zum Beispiel, ich bin jetzt mit Wäusekursing unterwegs, könnte ich mir schwer vorstellen, dass so eine Kritik kommt.
00:38:39: Aber ich war davor auch lange Jahre mit zum Beispiel Polar-Zwölf unterwegs im Stel, seit als Säule.
00:38:45: Und auch die klingt für meine
00:38:47: Verhältnisse
00:38:48: preisleistung, absolut top und kann man, wenn du jetzt nicht wirklich den absoluten Audio vielen Gast dabei hast, glaube ich nicht, dass das kritikfähig ist, aber ich weiß, worauf du hinaus willst.
00:38:58: Das ist natürlich dann mal der Kollege mit vielleicht keine Ahnung, vielleicht nach zwanzig Jahre alten Teilaktiven Anlage unterwegs ist, wo die Sicken vielleicht schon mal schon anfangt zu flattern und das einfach nicht schön klingt auf dem Punkt.
00:39:12: Aber das müsste dann wahrscheinlich schon von dem Gast an uns oder an jemand anders herangetragen werden, weil ich glaube nicht, dass der Kollege, der mit dieser Anlage unterwegs ist, das selbst öffentlich äußert, dass er diese Kritik bekommen hat.
00:39:26: Ich glaube, aber das kriegst du in Österreich auch.
00:39:29: Wenn was scheiße klingt, dann ist es ... Nee, sagen die das nicht?
00:39:31: Ich hab bis dato noch einen Kritikpunkt gekriegt, den kriege ich öfters.
00:39:36: Du, es ist zu laut.
00:39:38: Ouch.
00:39:40: Ob jetzt dort eine QSC-Box arbeiten oder mit zwei QSC-Boxen oder zwei QSC-Boxen und einen Wuffer.
00:39:48: Das ist ziemlich spannend, weil was ich an Kritik auch öfter kriege, ist, wenn ich aufbaue kommen und irgendeiner das mitkriege.
00:39:57: Also weniger die Locations, sondern wenn manchmal schon ein, zwei Gäste von draußen in den Saal oder sowas durchlaufen und dann so, oh, was schleppst du hier alles an?
00:40:04: Riesengroße Lautsprecher und so was.
00:40:07: Und das ist ja jetzt schon eigentlich nicht viel, was ich da habe.
00:40:10: Gegensatz zu früher mit großen, fünften Zoller, Top-Teilen oder achten Zoller, besten ist ja alles.
00:40:15: eigentlich sollte es nicht mehr sein auf einer privaten Feier in kleinerem Rahmen.
00:40:20: Aber dann kommen manchmal so Sprüche wie, was du alles aufbaust, so laut brauchen wir das doch gar nicht.
00:40:24: Und jetzt, wo ich dann auch immer schlagfertig rausgebe, ich sage, die Größe der Anlage hat nicht mal was mit der Lautstärke, sondern oftmals auch mit der Qualität zu tun.
00:40:31: Wenn sie dann nachbohren, ja wie hängt das zusammen, wo ich dann satte, das hängt mit Klangvolumen zusammen zum Beispiel.
00:40:38: Du brauchst manchmal einfach größere Treiber für einen wärmeren Sound, ganz oberflächlich gesprochen.
00:40:44: Und dann sagen die, ah okay, muss einmal ja einer sagen, weil sonst höre ich immer noch eine große Anlage und hölle laut.
00:40:51: Wo ich sage, nein, das muss es nicht sein, aber genügend Reservenzahn in der Anlage kann ich schaden.
00:40:57: Aber die Kritik, dass jetzt irgendwas schlecht klingt, habe ich so auch von Kollegen weniger wahrgenommen.
00:41:02: Ich weiß, dass es so ist, wenn ich mal auf Veranstaltungen unterwegs, wo ich auch sehe, was da für eine Anlage steht oder dass am Rande mitbekommen.
00:41:10: Natürlich, dann ist das für mich meckern auf hohem Niveau, aber sind wir ganz ehrlich.
00:41:16: Der durchschnittliche Gast, der audio-technisch eigentlich als Laie zu betrachten ist, den interessiert es wirklich nicht.
00:41:23: Selten, selten.
00:41:24: Und da ist wieder der große Unterschied zwischen auch DJ und dann sage ich mal Gast, vielleicht doch wenig oder gar keine Fangen Gast.
00:41:33: Wenn ich mir eure aufbauten und was wir auch besprochen haben in deutschland wie ich bei euch war und und das baute und das baute da bin ich absolut begeistert.
00:41:43: ich habe aber in österreich noch nie einen gast erlebt der gekommen was ist das für eine?
00:41:48: keine leitbauter was sind das für tolle boxen?
00:41:51: ganz im gegenteil war dein dj bulko schaut geil aus.
00:41:54: wie viel kostet das das?
00:41:57: das ja und ist egal was dort steht.
00:42:00: ja da kannst du wahrscheinlich einen kleinen herkohl es herkommen wenn das passt gar der denon oder ein AZ oder ein Rain Performer macht natürlich was her, wenn das dort steht.
00:42:09: Aber das ist eher dann interessant, dass sie sagen, okay, das Handwerkzeug, das der DJ da hat, das interessiert sie mehr als die Boxen, das Licht, E-Blitz, irgendwas.
00:42:21: Und es
00:42:21: ist ihnen so egal, ob wir jetzt einen wunderschönen E-DJ mit schöner Husse vielleicht auch noch toll beleuchtet haben oder es ist eine heurigen Bank dort, wo einfach drüber ein... Tischdruck runterflattert und die Kabeln querstehen.
00:42:37: Das ist denen vollkommen egal in Österreich.
00:42:39: Gerade Qualitäts, gerade auch bei Eventfieber.
00:42:42: Und auch für uns DJs, die hier auch für Eventfieber arbeiten.
00:42:47: Unser Qualitätsstandard ist natürlich ein ganz anderer.
00:42:50: Wir spielen nicht auf einer heurigen Bank.
00:42:55: Eine Heurigenbank ist eine Gapbank.
00:42:57: Also bei euch Biertischkarnitur?
00:42:59: Genau, Biertischkarnitur.
00:43:01: Das hören wir ja immer wieder.
00:43:02: Ja, wir haben einen Biertisch für dich hergerichtet.
00:43:06: Wo ich dann sage, du, den brauch ich aber nicht.
00:43:09: Hat dich sogar in der Megalocation am Samstag einen Biertisch hingestellt?
00:43:14: Ich hab zum Kenner gesagt, wo kann ich den hinräumen?
00:43:17: Ich brauch ihn nicht.
00:43:19: Ach so brauchst du keinen Tisch?
00:43:20: Sag ich euch mal meinen eigenen.
00:43:22: Warum nimmst du deinen Tisch mit, sag ich, weil er die richtige Arbeit so gehabt hat?
00:43:26: Und, ja, und da sind sie vollkommen Banane, ja?
00:43:32: Ja.
00:43:33: Du hast mich gerade, ich habe es gerade reingerufen, du hast mich gerade getriggert, weil das, was du gerade erzählt hast, wird mir gerade wieder bewusst ist, mehr passiert.
00:43:41: Ich habe am letzten Freitag ja diese Firmenfeier gelebt und schon während des Aufbaus kam ein betagter ... älterer Herr, ich habe jetzt das doppelt attributiert, aber es war ein wirklich sehr reifer Gast und der stellte sich dann während des Aufbaus noch, also der war von der anderen, von der Parallelfeier, die nebenher stattfand und die dann achtzehn Uhr vorbei war.
00:44:08: und da stellte sich dann und guckte das an und sagte, was ist denn das?
00:44:12: Und dann meinte ich hatte den Performer schon dastehen und das leuchtete alles und ich sagte, was ist denn das?
00:44:17: Ich sag, das ist mein Arbeitsgerät, damit mache ich Musik.
00:44:20: Ja, wie viele Titel spielst du in der Zeit, gleich ab bei so viele Knöpfe.
00:44:24: Ja,
00:44:25: und ich fand das, und ich musste das so aufpassen, weil ich dachte, komm, sag jetzt bloß nichts Falsches, weil der ... Das ist ein Typ, der kann natürlich davon keine Ahnung haben.
00:44:33: Und ich fand diese Frage so süß, dieses, wie viele spielst du denn?
00:44:37: Da hab ich gesagt, na ja, in der Regel maximal zwei zugleich oder vielleicht auch drei.
00:44:40: Und dann mich aber in die Lage zu versetzen, dass er gar nicht verstehen kann, was ich damit mache oder nicht, dass ich das nicht voraussetzen kann.
00:44:48: Das, wie gesagt, war so ein bisschen das Highlight.
00:44:50: Es waren übrigens noch ein, zwei andere, auch die Kinder, die dann sagen, oh krass, was ist das denn noch nie gesehen.
00:44:56: Und dann, das zweite, was passierte, während des Empfangs zur eigentlichen Wahlinstaltung, stellten sich einige der Gäste, und das waren so, ich würde mal schätzen, die Gäste zwischen... ...dreißig und fünfzig, so in dem Alter, von der Firma, stellten sich so vor, das Pult, und schauten immer wieder so zu der Anlage, auch zu den Top-Teilen, ne?
00:45:14: So eine Score sechs, die ich da oben drauf halte.
00:45:16: Und dann hast du immer gesehen, die neuerigen Blicken hier hinten drauf gucken, na, lesen wir irgendwo, was das ist.
00:45:20: Also die Neugier war da, ganz eindeutig.
00:45:22: Und da, wo man immer das Pult rüber so.
00:45:24: Und das, genau das, was du gerade beschrieben hast, ist mir gerade erst bewusst geworden, ist mir passiert, aber habe ich gar nicht so ins Gewicht genommen.
00:45:29: Aber ich weiß hundertprozentig, und das bitte nicht, dass Kritik sind, ich, ich, ich, ich kenne drei, vier Leute, die bei diesem Unternehmen arbeiten.
00:45:37: Ich treff sie immer wieder und ich werde eine, eines werde ich hören, der hat ja ganz kleine Boxen gehabt, die können ja nichts.
00:45:45: Und deswegen haben sie so geschaut, weil es ist der Unterschied.
00:45:50: Ich bin auch Fan von den Sollen-Systemen, weil sie einfach sind, schnell zum Aufbauen, aber bei uns viele sagen halt, Was willst du mit den kleinen Lautsprechern?
00:45:59: Das kommt aber auch wieder aus der Richtung der Bands.
00:46:02: Weil wenn ich mehr Hochzeiten ansiehe oder die Bands bei meiner Feuerwehr am Feuerwehrball immer aufbaut, dann kommen die auch mit vielen großen Boxen.
00:46:12: Klar, Klang haben wir ja gerade angesprochen.
00:46:15: Und das ist für den Nullachtfünfzehn Österreicher, sag ich mal, ist, dass da müssen große Boxen stehen.
00:46:22: Krass, ja.
00:46:23: Also da wiederum muss das mit dem Auge zusammenpassen.
00:46:26: Da muss das genau... Da muss das genau... Aber das Licht
00:46:29: interessiert
00:46:29: nicht.
00:46:29: Aber die Assoziation mit dem
00:46:30: Land... Ich nehme auch an, Sie haben dir wieder mit der Party begonnen, hast das Licht nicht darunter gedreht.
00:46:35: Nein, da bin ich selber hingegangen, das habe ich schon vorher selber geregelt.
00:46:38: Also ja, ich musste zum Personal gehen und musste sagen, ey, oder... andersrum.
00:46:42: Sie hatten ja so eine Ambiente beleuchtet und angemacht, die in der Decke eingebaut ist.
00:46:45: Und dann habe ich zum Essen, bin ich hingegangen, habe ich gesagt, zum Essen könntest du erwähnen, ein bisschen helles Licht anmachen, damit die sehen, was die essen.
00:46:51: Oh ja, kann ich machen, haben die das angemacht?
00:46:54: Oder bin ich auch rechtzeitig wieder hingegangen?
00:46:55: Also es ging ja extrem spät los jetzt.
00:46:57: Ja, ich bin ja... Der absolute Fan davon gewesen, mit Karaoke und
00:47:02: Co.,
00:47:02: was sie nicht alles noch haben wollten.
00:47:04: Aber gut, ich bin der Dienstleister, ich habe es natürlich gemacht.
00:47:06: Und dann, bevor ich dann wirklich loslegen konnte, bin ich natürlich schon rechtzeitig zum Personal hin.
00:47:10: Ich habe gesagt, jetzt könnte das große Licht doch wieder ausmachen.
00:47:13: Haben Sie dann auch gemacht?
00:47:14: Und ja, war spannend, Sie hätten es nicht alleine gemacht.
00:47:17: Hätten Sie nicht.
00:47:19: Hätten Sie nicht, ja.
00:47:20: Aber es war auch bemerkenswert, dass in der Location an sich schon mal in der Decke so eine Ambiente Beleuchtung eingebaut war.
00:47:25: habe ich so nicht erwartet.
00:47:28: Ganz so vorsinnflutlich sind wir in Österreich dann auch wieder nicht.
00:47:34: Nein, aber wie du schon sagst, das ist natürlich dann, in der Hinsicht, muss das, das sind die, ich glaube, es kommt bei den Österreichern besonders heraus, dass Dinge, die sie gewohnt sind, einfach auch so bleiben sollten und müssen.
00:47:49: Ja, das ist ja der Österreicher.
00:47:51: Das
00:47:51: ist die Tradition.
00:47:53: Nein, das ist nicht Tradition.
00:47:54: Das ist einfach, sagen wir mal, der ältere Einwohner, der größte der älteren Einwohner in Österreich ist ja, wenn alles so läuft wie es immer ist und wir haben ja das vor dreißig, vierzig Jahren schon so gemacht, dann ist es in Ordnung.
00:48:11: Das ist ja auch warum halten wir auf unseren Traditionen so fest und ich bekomme das ja auch in Privatleben immer wieder mit.
00:48:18: Wir haben ja auch oft Gerade bei der Freiwilligen Feuerwehr Diskussionen, wenn es darum geht, vielleicht einmal etwas anderes zu machen.
00:48:27: Es sei jetzt beim Feuerwehrhaugen, bei einem Ball, und dann kommt nein.
00:48:31: Und das sind dann die Jungen, die das von den Großeltern und Eltern mitgegeben haben, bekommen haben.
00:48:36: Und da sind zwei ganz speziell, weil da war die Familie davor, war sehr lange Kommandant, also Großvater, Urgroßvater, Vater und der gleiche.
00:48:45: Und die haben das immer gleich mitbekommen, und das sind ein bisschen was über dreißig, die zwei.
00:48:51: Jünger, ein bisschen was über zwanzig.
00:48:54: Und nein, wir haben das immer so gemacht.
00:48:57: Und warum sollen wir in der Speisekarte was ändern?
00:48:59: Wir hatten immer das Gleiche.
00:49:01: Und warum sollen wir das?
00:49:02: War immer so.
00:49:04: Und, und, und, und.
00:49:05: Und das zieht sich natürlich durch all durch.
00:49:07: Das ist auch das Thema, bei uns fahren so viele VW Golf, weil ich bin immer VW Golf gefahren.
00:49:12: Und ob da vielleicht ein neues Modell vielleicht gar nicht so gut ist.
00:49:16: Ich fahre VW Golf.
00:49:18: Es ist so, und das ändert sich nicht.
00:49:20: Das ist
00:49:20: interessant.
00:49:21: Und das ändert sich aber auch unter den DJs nicht.
00:49:25: Und da sind wir dann bei dem Thema, fängt einer bei Pione-Alphateter an, wird der immer Pione-Alphateter spielen.
00:49:35: Wenn der nicht offen ist oder für sich den Vorteil einer anderen Marke, sagen wir nicht, der Finstermans Denon oder der Gelsen, erkennt.
00:49:44: Wird der immer, der Läufer sein, der immer...
00:49:50: Also können wir es eigentlich schon damit zusammen, also würde ich das so zusammenfassen, dass der Österreicher einen... Wir brauchen einen größeren Überzeugungsaufwand.
00:50:02: Wir müssen ihn zielgerichteter abholen.
00:50:04: Wir müssen ihn vielleicht auch das ein oder andere Mal mehr darauf hinweisen.
00:50:10: Also egal in welchem Kontext das jetzt ist, aber... Der Österreicher fordert sich mehr ein, um bewegt zu werden, sage ich mal so.
00:50:20: Ja.
00:50:21: Okay.
00:50:21: Ja.
00:50:22: Das ist spannend.
00:50:24: Mittlerweile, das würde ich gern dann auch so langsam schon dem Ende dieser Folge mal mit erwähnen.
00:50:30: Du bist jetzt seit Festgeschall, habe ich es im Laufe des Gespräches, seit ziemlich exakt einem Jahr, sogar knapp darüber hinaus, jetzt als R-Manager für Österreich unterwegs.
00:50:39: Und mittlerweile geht dein Engagement sogar so weit, dass du jetzt auch in den Beirat gewählt wurde.
00:50:46: Das
00:50:46: ist
00:50:46: eine wichtige Information, denn weil du ja jetzt auch unter Berücksichtigung der Regionalitäten mit dazu beiträgst, verschiedene Konzepte auszuarbeiten, die natürlich auch zur Integration in den österreichischen Raum dienen.
00:51:01: Und auch wir, und das muss ich auch nochmal ganz klar sagen, auch wir in Deutschland lernen trotz alledem natürlich auch jede Menge von euch, von dem wie ihr arbeitet, von dem was bei euch zum Beispiel gut funktioniert.
00:51:14: Und das sind zum Beispiel auch Sachen, weswegen ja dieser Spirit ja auch aufleben soll, dieses gegenseitige Voneinander profitieren.
00:51:23: Da heißt es ja nicht, dass wir irgendwo was abkupfern wollen oder sonst was.
00:51:27: Ich meine, es geht innerhalb unseres Verbandes jetzt sowieso schwer, dass da irgendwas abgekupfert werden müsste, sondern wenn dann übertragen wir gut funktionierende Konzepte eben dahin, wo sie gebraucht werden.
00:51:39: Und das ist so ein bisschen das, was ich gerne nochmal hervorheben möchte.
00:51:42: Das ist natürlich nicht nur so sein soll, dass wir Ideen und Konzepte nach Österreich bringen, sondern auch andersrum.
00:51:49: Und das ist halt ein schönes Arbeiten und deswegen freue ich mich auch ganz besonders, dass wir jemanden wie dich erreicht haben und der uns jetzt auch jede Menge so in der Form zurückgibt.
00:52:01: Und dafür nochmal ein ganz herzliches Dankeschön, Rodant.
00:52:05: Und auch Dankeschön, dass du dir die Zeit genommen hast für dieses Gespräch.
00:52:08: Ja, danke
00:52:10: auch.
00:52:11: Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit und damit würde ich sagen,
00:52:16: schließen wir ab.
00:52:17: Wir
00:52:19: freuen uns auf die nächste Folge, wir lassen uns überraschen.
00:52:21: Fahrt vorsichtig, immer rechts und grüßt links die Leute, wie auch immer oder andersrum, wenn ihr aus Großbritannien zuhört.
00:52:28: Wie auch immer ihr das möchtet, holt euch die Informationen auf der Webseite auch über bestehende Termine oder bald folgende Termine für Österreich und die Regionen natürlich auch für Termine, die in Deutschland stattfinden.
00:52:40: Und auch die Workshop-Termine und alles Weitere findet ihr auf der Webseite www.dj-allianz.de.
00:52:47: Und ansonsten bleibt das nichts weiter als einen schönen Tag zu wünschen.
00:52:50: Bis zum nächsten Mal.
00:52:51: Einen schönen Tag.
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